Die Hochzeit
Des Figaro
von 28. August bis 6. September 2026
Ein intim hochkarätiges Opernereignis für die 2. Saison des Heunburg Musiktheater
„Hier kann man Oper aus nächster Nähe erleben, das schafft Verbindung zwischen Publikum, Ensemble, Orchester & Burg“, so die Intendantin Johanna Maria Kräuter.
In einer künstlerisch hochoriginellen Neubearbeitung auf Deutsch und Italienisch! Für alle verständlich. Wie immer Premiere am letzten Augustwochenende.
mehr erfahren
Ein Ausnahmeensemble österreichischer Opernstars in Südkärnten: Der im letzten Sommer umjubelte, internationale Bassbariton Thomas Tatzl (Mailänder Scala, Wiener Staatsoper) ist wieder dabei und gibt den Grafen Almaviva. Julia Koci, gefeierte Solistin der Wiener Volksoper als Gräfin und Johanna Maria Kräuter, als künstlerische Leitung und Susanna bringen die archaische Burg zum Beben.
Es dirigiert Kai Johannes Polzhofer, eine musikalische Neuentdeckung für Österreich und Veit-Jacob Walter, der gerade am Theater in der Josefstadt als Regisseur aufgefallen ist, sorgt für die Inszenierung. Der Kärntner Geiger Benjamin Ziervogel, jahrelanger Konzertmeister des slowenischen Radio Sinfonie Orchesters führt im Figaro das Orchester an.
Eine Oper zwischen Dorfidylle & Dekadenz, Krimi & Komödie, Liebe & „Love“ … typisch Mozart eben.
Kai Johannes Polzhofer, Musikalischer Leiter und künstlerische Konzeption
Kai Johannes Polzhofer zählt zu den interessantesten österreichischen Dirigenten seiner Generation. Er debütierte mit dem Danish National Philharmonic Orchestra und arbeitete u.a. mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Odense Symphony Orchestra, Aarhus Symphony, den Düsseldorfer Symphonikern sowie an der Deutschen Oper am Rhein und der Bayerischen Staatsoper. Seine Ausbildung prägten das Sankt Petersburger Konservatorium, die Nationale Solistenklasse unter Michael Schønwandt, ein Harvard-Stipendium sowie seine Kompositionsstudien unter Chaya Czernowin und Klaus Lang. Dirigierassistenzen u.a. bei Ilan Volkov, Thomas Søndergård, Teodor Currentzis und Bas Wiegers. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen, u.a. den Nikolaus-Fheodoroff-Preis des Landes Kärnten, einer der wichtigsten Auszeichnungen für Zeitgenössische Musik in Österreich, sowie den Spezialpreis der Chigiana Siena von Daniele Gatti. Als Dirigent verbindet er klassisches Repertoire mit zeitgenössischer Musik und innovativen Konzertformaten und überzeugt dabei sowohl im sinfonischen Repertoire als auch bei besonders komplexen Opernaufgaben. Aufmerksamkeit erlangte das von ihm gegründete Du Bois Orchestra Harvard, benannt nach dem Musiksoziologen und ersten schwarzen Doktoranden Harvards, das musikalische Exzellenz mit Community Engagement, sozialer Gerechtigkeit und innovativer Musikvermittlung verbindet.


Kai Johannes Polzhofer
Musikalische Leitung und künstlerisches Konzept
mehr erfahren →
Veit-Jacob Walter
Veit-Jacob Walter ist in vielfältiger Weise an Kunst und verschiedenen Kunstformen interessiert. Bereits früh begann er, sich neben der Musik auch für Literatur, Sprache und Theater zu interessieren und setzt sich seit einigen Jahren intensiv insbesondere mit dem Expressionismus auseinander. Der Gewinner zahlreicher Preise, wie dem Concours artistique d’Épinal und dem Händelwettbewerb Karlsruhe, studierte Orgel, Komposition und Chorleitung in Freiburg, Hannover, Berlin und Regensburg. Sein Cembalostudium an der Bruckneruniversität Linz sowie seine Studien der frühen Tasteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis schloss er mit Summa cum laude ab.
Als Regieassistent und Regisseur war er an verschiedenen freien Musiktheaterproduktionen beteiligt, die von barockem bis experimentellem Musiktheater reichen. Zunächst als Regieassistent verpflichtet, inszenierte er bald darauf selbst an der Oper Chemnitz die Produktionen ISOLATION CLUB (UA), GLÜCK AUF¿ (Musikalisch-szenische Collage mit Arnold Schönbergs „Die glückliche Hand“ op. 18, Claudio Monteverdis „L’Orfeo“ und Steve Reichs „Piano Phase“) und EIN GELBER KLANG von Kandinsky. Seit 2023 ist er Regieassistent und Abendspielleiter am Theater in der Josefstadt (Wien) und arbeitete hier u.a. mit Claus Peymann und Andrea Breth. Im Februar 2026 feierte dort seine Inszenierung von Franz Kafkas BESCHREIBUNG EINES KAMPFES einen großen Erfolg.


Veit-Jacob Walter
Regie und Buch
mehr erfahren →
Besetzung
THOMAS TATZL, BASS-BARITON
Thomas Tatzl hat sich als einer der führenden Mozart-Bassbaritone seiner Generation etabliert. In seinen Paraderollen – darunter Papageno, Figaro und Conte Almaviva – war er an der Wiener Staatsoper, dem Opernhaus Zürich, dem Teatro La Fenice, dem Teatro dell’Opera di Roma, dem Palau de les Arts Valencia, der Oper Köln und am Beijing NCPA zu erleben. Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab er 2012 als Papageno in Das Labyrinth von Peter von Winter unter Ivor Bolton.
Zu seinen wichtigsten Opernpartien zählen Harlekin in Strauss’ Ariadne auf Naxos an der Mailänder Scala und der Bayerischen Staatsoper in München, Ford in Verdis Falstaff am Teatro Lirico di Cagliari sowie die Mitwirkung an der Uraufführung von Mauricio Sotelos El Público am Teatro Real Madrid. Weitere Engagements führten ihn als Collatinus (The Rape of Lucretia), Nick Shadow (The Rake’s Progress) und Don Fernando (Fidelio) nach Florenz, Rennes, Nantes und Madrid. An der Opéra Bastille in Paris war er zudem als Solist in Béjarts Ballett zu Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen zu erleben.
Auch im Konzert- und Oratorienfach ist Tatzl international gefragt. Er arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Kent Nagano, Daniele Gatti, Philippe Herreweghe, Antonio Pappano und Ingo Metzmacher. Zu seinen bedeutendsten Konzertpartien zählen Beethovens 9. Symphonie und Missa Solemnis, Brahms’ Deutsches Requiem, Bachs Matthäus-Passion und Kantaten sowie Requien von Mozart und Fauré. Auftritte führten ihn unter anderem ins Lincoln Center New York, nach Paris, Antwerpen, Gent, Zürich, Mailand, Rom, Florenz und Tokio.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Liedgesang. Nach seinem Debüt an der Mailänder Scala mit Schuberts Winterreise präsentierte Tatzl diesen Liedzyklus unter anderem beim Festival Aix-en-Provence, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Liederabende führten ihn zur Schubertiade Hohenems, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Menuhin Festival in Gstaad. Weitere Höhepunkte umfassen Mahlers Das klagende Lied unter James Conlon in Turin und Orchesterlieder mit den Münchner Symphonikern im Prinzregententheater München.
In der Saison 2023/24 war er als Dr. Falke in Johann Strauß’ Die Fledermaus am New National Theatre in Tokio sowie an der Opéra de Toulon, in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. Zudem wirkte er in Hamburg in Bachs Matthäus-Passion(Bass-Arien) in der Michaeliskirche mit. Im Sommer 2024 sang er die Hauptrolle in Mozarts Don Giovanni beim „Wiener Opernsommer“ im Schlosspark Belvedere.
Im darauffolgenden Jahr interpretierte Tatzl Händels Messias in der Mozart-Bearbeitung in deutscher Sprache an der Opéra de Saint-Étienne und gab am Teatro Filarmonico in Verona sein Debüt als Orest in Richard Strauss’ Elektra. Anschließend war er erneut in Mozarts Don Giovanni am Heunburger Musiktheater zu hören.
Die Spielzeit 2025/26 begann für ihn mit den Bass-Arien in Bachs Matthäus-Passion am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz unter der Leitung von Kent Nagano.


Thomas Tatzl – Graf Almaviva
u.a. Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Bayrische Staatsoper, Opernhaus Zürich, Salzburger Festspiele
mehr erfahren →
Julia Koci, Sopran
Julia Koci wurde in Wien, Österreich, geboren und wuchs in New York auf, wo sie ihr Studium am Mannes College of Music in New York City absolvierte. Weitere Ausbildung erhielt sie an der American Academy of Dramatic Arts in NYC und der Hofstra University in Long Island.
Angesichts ihres umfangreichen Hintergrunds in Tanz, Schauspiel und Gesang ist sie eine vielseitige Künstlerin, deren Repertoire alte bis zeitgenössische Musik und Musical umfasst.
In Österreich ist sie an der Wiener Volksoper, Mörbisch Seefestspiele, Lehar Festival, Baden Stadttheater, Neue Oper Wien, Theater in der Josefstadt, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Opernfestspiele St. Margarethen und dem Carinthischen Sommer u.a. aufgetreten.
Konzerttourneen sowie Opern- und Operettenrollen führten die Sopranistin an bekannte Bühnen wie Amsterdam, Madrid, Stockholm, Malmö, Antwerpen, Helsinki, Festival Savonlinna, Krakau, Tokio und auch in den USA.
Auf CD-Aufnahmen mit der Jungen Philharmonie Wien „Auf ewig dein Mozart“ ist Julia Koci mit Mozart-Arien sowie mit dem Barockensemble der Wiener Symphoniker mit Vivaldi- und Keiser-Kantaten „ars et aqua triberg“ & „Musica inflammata“ mit Bach und Händel zu hören.
Als Pamina ist sie auf der DVD der meistverkauften Kinderoper „Die Zauberflöte für Kinder“ vom Opernfestspiel St. Margarethen zu erleben und als Toni/Paolina im Rock-Musical „Vivaldi – Die Fünfte Jahreszeit“ von Christian Kolonovits.
Seit 2013 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Wiener Volksoper.


Julia Koci – Gräfin Almaviva
u.a. Wiener Volksoper, Theater in der Josefstadt, Opernfestspiele St. Margarethen
mehr erfahren →
Johanna Maria Kräuter, Sopran
Die Sopranistin spielte bis zur Matura am Landeskonservatorium Klagenfurt Violine. Nach ihrem Musicaldiplom wurde sie zur klassischen Sängerin ausgebildet und hat ihren Master of Arts in Music in Wien abgeschlossen. Sie ist auch als Voicecoach tätig und arbeitet als freie Regisseurin für den ORF. Für Sprechtheaterrollen wurde sie ins Theater Center Forum und an das Ateliertheater Wien engagiert. Bei den Operettenfestspielen Mörbisch sah man sie in „My Fair Lady“ unter der Regie von Helmut Lohner. In „Wiener Blut“ als Pepi, im „Dreimäderlhaus“ als Hederl, in „Kiss me Kate“ als Bianca.
Karl Markovics preisgekröntes Regiedebüt „Atmen“ und eine Episodenrolle im Tatort „Grenzland“ zählen zu ihren Filmrollen.
Ins Stadttheater Bozen wurde sie in „My Fair Lady“ von Thomas Schulte-Michels engagiert. In Sissi sah man sie in der Rolle der Nene, unter anderem im Gewandhaus Leipzig und im Herkulessaal in der Residenz München. Pavel Fieber inszenierte sie als Gräfin in „Wiener Blut“ und Walter Lochmann dirigierte sie im Musical „Graf von Monte Christo“ bei den Frankenfestspielen in Bayern.
Mit der Elektropopband „Johann Sebastian Bass“ war sie bei der ORF- Show „Wer singt für Österreich beim Eurovisions Song Contest 2015“ im Finale.
Außerdem sang sie in „Nacht in Venedig“ bei den Operettenfestspielen in Mörbisch und „Im Weißen Rössel“ beim Operettensommer Kufstein.
Mit ihrem Chansonstück „La vie en rose- Wir bereuen nichts“, tourte sie mit Alfons Haider und Lior Kretzer als Bühnenpartner durch Österreich.
In der zeitgenössischen Oper „Vogelgespräche“ sang sie die Rolle der Nachtigall für die „Neue.Oper.Graz“.
Für das musikalische Theater „Aspekte des Gretchen“ wurde sie als „Gretchen“, von der Regisseurin Andrea Mellis engagiert. Der Opernabend „Canzoni Italiane“ feierte im „Heunburg Theater“ in Kärnten Premiere und sie tritt alljährlich mit ihrem Soloprogramm „Veronika der Lenz ist da“ beim Chansonfestival Bad Gastein und anderen Festivals auf. Als Adele in der Fledermaus sah man sie im Sommer 2024 beim Schlossfestival Wilfersdorf. Diese Rolle führt sie 2025 mit der „Neuen Operette Wien“ auf Tour durch Deutschland. In Mozart´s Oper Don Giovanni sah man sie als Zerlina im Heunburg Musiktheater. Sie arbeitet an Ihrer ersten Plattenproduktion mit dem Berliner Künstler und Produzenten Karl Neukauf. Im Winter 2026 werden die Songs „Neue Wiener Chansons aus Berlin“ veröffentlicht.


Johanna Maria Kräuter – Susanna
u.a. Vereinigte Bühnen Bozen, Seefestspiele Mörbisch, Frankenfestspiele
mehr erfahren →
Ivo Kovrigar, Bariton
Der in Wien geborene junge und versatile lyrische Bariton Ivo Kovrigar hat sich in seiner bisherigen Karriere ein breites Repertoire aufgebaut, welches vom Barock bis in die Moderne reicht.
Nach seinem Gesangstudium in Wien ging er mit der Spielzeit 2023/24 ins Ensemble der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig. Dort sang er u. A. Zar Peter I. In „Zar und Zimmermann“, Dr. Falke in „Die Fledermaus“, sowie die Titelpartie in A. Lortzings „Hans Sachs“. Seit Herbst 2025 ist er als freischaffender Sänger, wohnhaft in Wien, tätig. In verschiedenen Opern und Operetten, die sein künstlerisches Schaffen bisher geprägt haben, war er in diversen Rollen bei Festivals und in Theatern zu sehen, wie an der Volksoper Wien, beim Sommerfestival Operklosterneuburg, beim Lehàr Festival Bad Ischl, am Landestheater Neustrelitz, an der Musikalischen Komödie Leipzig und weiteren.
In Leipzig hatte er weiters die Möglichkeit, sein Repertoire im Bereich des Musicals zu erweitern und so seine darstellerischen und künstlerischen Fähigkeiten weiter zu verbessern.
Zu seinen wichtigsten Partien gehören: Zar Peter I. („Zar und Zimmermann“), Figaro („Der Barbier von Sevilla“), Hans Sachs („Hans Sachs“), Marcello und Schaunard („La Bohème“), Harlekin („Ariadne auf Naxos“), Mercutio („Romeo et Juliette“) , Dr. Falke („Die Fledermaus“), Papageno („Die Zauberflöte“), Ben („The Telephone“), Henry Murger („Das Veilchen von Montmartre“), sowie Freddy Eynsford-Hill („My fair Lady“) und Perchik („Anatevka“).


Ivo Kovrigar – Figaro
u.a. Oper Leipzig, Volksoper Wien, Landestheater Neustrelitz
mehr erfahren →
Johanna Zachhuber, Mezzosopran
Johanna Zachhuber zeichnet ihre Begeisterung für Vielfalt aus. So gab sie kürzlich ihr Debüt im goldenen Saal des Musikverein Wien, bei den Salzburger Festspielen, sowie im KKL Luzern mit Werken von Mozart und Pergolesi. Weiters war sie als Gast am Volkstheater Wien engagiert. Sie widmet sich mit großer Freude der alten und neuen Musik.
Die oberösterreichische Mezzosopranistin ist ebenso als Oratorien- und Konzertsängerin erfolgreich. Sie war bereits im Großen Saal des Wiener Konzerthauses in Leonard Bernsteins Mass zu hören, weiters sang sie bei Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland (u. A. Musica Angelica Los Angeles, Brucknerfest Linz, Pontificio Musica Sacra Rom, Collegium Nürnberg, MusikMeran, Freystätter Musiktage/Nürnberg, Dvořákova Olomouc/Tschechien). Johanna Zachhuber debütierte in dem preisgekrönten Stück Humanistää! im Wiener Volkstheater und war dann für zwei Saisonen ebendort als Sängerin Gast. Außerdem war sie in Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe, in Leonard Bernsteins Oper A quiet place, in den zeitgenössischen Opern Der verschwundene Hochzeiter von Klaus Lang und in Angels in America von Peter Eötvös, sowie in Produktionen wie The Medium von Gian Carlo Menotti und Der Opernball von Richard Heuberger zu hören.
Diese Engagements in Oper und Konzert führten sie beispielsweise an die Kammeroper Wien, an die Neue Oper Wien, ins Wiener Konzerthaus im Rahmen des Festivals Resonanzen, in das Stadttheater Bozen in den Palace of Arts in Budapest, in den Reichshof Bayreuth im Rahmen der Bayreuther Festspiele und in die Moravská ilharmonie Olomouc.
Eine musikalische Zusammenarbeit ergab sich mit DirigentInnen wie Thomas Hengelbrock, Dennis Russell Davis, Martin Haselböck, Vimbayi Kaziboni, Walter Kobéra, Peter Eötvös, Erwin Ortner, Johanna Soller und Heinz Ferlesch, sowie mit Orchestern wie dem Radio- Symphonieorchester Wien, dem Klangforum Wien, der Wiener Akademie, dem Balthasar Neumann Ensemble, dem Wiener Jeunesse Orchester, dem Ensemble Reconsil und dem Ensemble Pro Brass.
Sie arbeitet unter Anderem mit RegisseurInnen wie Claudia Bauer, Susanne Lietzow, Philipp Krenn, Sarah Scherer, Dominique Mentha, Wolfgang Dosch.
Johanna Zachhuber absolvierte ihr Gesangsstudium bei Uta Schwabe und schloss das Masterstudium Barockgesang bei Roberta Invernizzi am Konservatorium Wien 2021 mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Bernarda Fink, Florian Bösch, Claudia Visca, Klesie Kelly-Moog und Kai Wessel.


Johanna Zachhuber – Cherubino
u.a. Salzburger Festspiele, Bayreuther Festspiele
mehr erfahren →
Verena Gunz, Mezzosopran
Verena Gunz, geboren in Linz, absolvierte ihr Sologesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seither ist sie als freischaffende Künstlerin international an renommierten Opern- und Konzerthäusern sowie bei bedeutenden Festivals tätig.
Ihr breit gefächertes Repertoire reicht von Barock bis zur Moderne. Früh machte sie als Nancy in Benjamin Brittens Albert Herring beim Cantiere Internazionale d’Arte auf sich aufmerksam. Dorthin kehrte sie 2016 als Protagonistin in Icarus zurück – einer eigens für sie komponierten Rolle.
An der Königlich Dänischen Oper war sie unter anderem als Solo-Blumenmädchen und Knappe in einer Neuproduktion von Wagners Parsifal zu erleben und wurde anschließend als Ninon in The Devils of Loudun engagiert. Als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro gastierte sie an der Polnischen Nationaloper.
Ihr von der internationalen Presse gefeiertes Debüt bei den Bregenzer Festspielen gab sie als Zweite Dame in Die Zauberflöte sowie als Nerissa in The Merchant of Venice. Beide Produktionen erschienen auf DVD. Mit diesen Rollen gastierte sie außerdem an der Welsh National Opera sowie am Royal Opera House Covent Garden.
Am Royal Opera House debütierte sie zudem als Aegea in Luigi Rossis Orpheo im Sam Wanamaker Playhouse. Weitere Engagements führten sie unter anderem an die Semperoper Dresden.
Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen Sesto in La clemenza di Tito, die Mutter in Hänsel und Gretel, ein Konzert mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker in einer Bach-Kantate sowie ihr erfolgreiches Debüt im Wiener Musikverein im Jahr 2023. 2024 war sie als Dorabella in Così fan tutte in Graz sowie als Schwertleite in Die Walküre in Longborough zu erleben.
In der Saison 2025 sang sie in Graz sowohl Cherubino als auch Marcellina in Le nozze di Figaro. Beim Heunburg Musiktheater debütierte sie zudem als Donna Elvira in Don Giovanni – eine Partie, die sie im Sommer 2026 erneut in Graz interpretieren wird.


Verena Gunz – Marcellina
u.a. Covent Garden, Semperoper Dresden, Bregenzer Festspiele
mehr erfahren →
David Jagodic, Tenor
Der slowenische Tenor David Jagodic studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca sowie Lied und Oratorium bei KS Robert Holl, dessen Klasse er mit Auszeichnung abschloss. Bereits früh machte er mit seinem lyrischen, zugleich strahlkräftigen Tenor auf sich aufmerksam und etablierte sich rasch auf Opern- und Konzertbühnen in Europa. Sein Repertoire reicht von Mozart-Partien wie Tamino, Don Ottavio und Ferrando bis zu Rollen wie Lenski, Don José, Cavaradossi und Sou-Chong.
Neben seiner Operntätigkeit gilt David Jagodic als gefragter Konzert- und Liedsänger. Er gastierte unter anderem im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus sowie bei der Schubertiade Schwarzenberg und arbeitete mit Künstlern wie Helmut Deutsch und András SchiU zusammen. Seit 2018 ist er zudem Mitglied des renommierten Slovenski oktet.


David Jagodic – Basilio/Don Curzio
u.a. Stadttheater Klagenfurt, Wiener Musikverein, Schubertiade Schwarzenberg
mehr erfahren →
GREGOR EINSPIELER
Gregor Einspieler-Springer wurde in Kärnten/Koroška in Österreich geboren. Seine erste musikalische Ausbildung begann der zweisprachig aufgewachsene Kärntner im Alter von sechs Jahren an der slowenischen Musikschule/Glasbena šola im Fach Klavier.
2008 – 2011
Beginn des Diplomstudiums in klassischem Gesang als auch ein Instrumental- und Gesangspädagogikstudium am Kärntner Landeskonservatorium (später KONSE Klagenfurt). Diese schloss der junge Bass 2012 beide mit Auszeichnung ab.
2010 sang er die Rolle des „Anselme“ in der Welturaufführung des Musicals „Un Rêve Pour Charlemagne“ von Jakob Vinje, in Montreux/Schweiz.
2012 – 2014
Im März 2012 gewann Gregor Einspieler-Springer den Publikumspreis der Otto Edelmann Society in Wien (OES).
Direkt nach Abschluss seines Studiums wurde Gregor Einspieler-Springer von der Kammeroper München (R: Dominik Wilgenbus, ML: Nabil Shehata) als „Alidoro“ in G. Rossinis „La Cenerentola“ engagiert. Mit dieser sehr erfolgreichen Produktion war er zwischen 2012 bis 2014 in mehr als 40 Vorstellungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen.
Am Stadttheater Klagenfurt sang er im März 2014 die Rolle des „Herold“ in Sergej Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen”
(R: Immo Karaman, ML: Alexander Soddy).
2016 – 2017
Bei dem Opernfestival Völkermarkt (R: Dominik Am Zehnhoff-Söns, ML: Vinicius Kattah) sang er im Sommer 2016 die Rolle des „Zuniga“ in der Oper „Carmen“ von G. Bizet.
Im Dezember und Januar 2016/17 war er in Wien bei der Welturaufführung der Oper „Cinderella“ des britischen Wunderkindes Alma Deutscher in der Rolle des „Königs“ zu sehen, welche auch im Juli 2017 beim Sommerfestival Kittsee erneut aufgeführt wurde.
2018 – 2019
Im September 2017 folgte sein Debüt als Deputierter in Verdis „Don Carlo“ an der Oper Leipzig (R: Jakob Peters-Messer, ML: Anthony Bramall). In dieser Rolle war er auch 2018 und 2019 wiederholt zu sehen.
Weiters erfolgte sein Debüt als Bartolo und Antonio in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ beim Sommerfestival Kittsee, die Wiederaufnahme der „Cinderella“ auf der Kreuzfahrt „Meer und Musik 2018 mit den Wiener Philharmonikern“ und sein Debüt als Oroveso in Bellinis „Norma“.
Seit Januar 2019 war Gregor Einspieler-Springer wieder an der Oper Leipzig in „Don Carlo“ zu hören.
Im Juli folgte beim Sommerfestival Kittsee die Rolle des Zuniga in Bizets „Carmen“.
2019-aktuell
Seit August 2019 ist Gregor Einspieler-Springer Mitglied im Opernchor des Stadttheaters Klagenfurt. Solistisch war er dort auch als Alter Diener in Elektra, Ufficiale in Barbiere di Siviglia, Basssolist im Weihnachtsoratorium von Saint-Saens, Conte di Ceprano in Rigoletto, Wild Horse in Annie get your gun, Pilatus in der Johannespassion, Admiral von Schreiber in The sound of Music, Frosch/Oktopus/Haselmaus/Tigerlilie in Alice im Wunderland und Sciarrone in Tosca zu hören.
Als Konzertsänger tritt er regelmäßig mit geistlichen und weltlichen Werken auf.


Gregor Einspieler – Bartolo/Antonio
u.a. Oper Leipzig, Stadttheater Klagenfurt, Kammeroper München
mehr erfahren →
Orchester
Benjamin Ziervogel, Violine
Benjamin Ziervogel, geboren 1983 in Klagenfurt, Österreich, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht. 1992 wurde er am Kärntner Landeskonservatorium in die Klasse von Brian Finlayson aufgenommen.
Von 1996 bis 2002 gewann er als Mitglied des Anima Streichquartetts zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben (1997: 1. Preis Bundeswettbewerb „Prima la Musica“, 2000: 1. Preis „Gradus ad Parnassum“, Spezialpreis der Wiener Philharmoniker, Bärenreiter-Spezialpreis, ÖSTIG-Preis).
Seit 2002 ist er erster Geiger des Acies Quartetts, welches 2003 Gewinner des 1. Preises beim Bundeswettbewerb „Prima la Musica“ war und 2006 den 1. Preis beim „Gradus ad Parnassum“, den Mozart-Preis und den „klassik.preis.österreich“ erhalten hat. 2007 wurden die Mitglieder des Quartetts Träger des Titels „Artist of the Year 2007“ der Bank Austria/Creditanstalt und „Künstler des Jahres 2007“ des österreichischen Rundfunksenders Ö1.
2008 gewann das Quartett den alljährlich stattfindenden „Musica Juventutis“-Wettbewerb des Wiener Konzerthauses und 2010 den Spezialpreis und Publikumspreis beim Johannes Brahms Wettbewerb.
2012 schloss Benjamin Ziervogel mit dem Acies Quartett ein 4-jähriges Studium am Instituto Internacional de Música de Cámara bei Prof. Günter Pichler (Alban Berg Quartett) erfolgreich ab.
Beim Label Gramola Wien erschienen zahlreiche CDs mit Streichquartetten von Beethoven, Haydn, Debussy, Schostakowitsch, Gulda und Schubert. Die Einspielung des Schubert-Quintetts mit dem namhaften Cellisten David Geringas erhielt den „Pasticcio-Preis“ von Radio Ö1 und den „Supersonic Award“ der Kulturzeitschrift Pizzicato(Luxemburg).
Als Preisträger von nationalen und internationalen Violinwettbewerben machte er in zahlreichen Konzertauftritten, Solo-Recitals und Kammermusikaufführungen in Österreich, Deutschland, Schweiz, U.K., Frankreich, Israel, Indien, Bangladesch, USA, Kolumbien, Tschechische Republik, Italien, Australien, Spanien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Polen und Griechenland auf sich aufmerksam. Des Weiteren trat er in zahlreichen nationalen und internationalen TV- und Rundfunkübertragungen auf.
Er erweiterte seine künstlerischen und musikalischen Fähigkeiten mit international gefeierten Künstlern wie Igor Ozim, Benjamin Schmid, Norbert Brainin, Siegmund Nissel, Henry Meyer, Gerhard Schulz, Philip Setzer, Joel Krosnick, David Finckel sowie mit Mitgliedern des Alban Berg-, Amadeus-, Emerson-, Juilliard-, Guarneri-, LaSalle-, Orion-, Janáček-, Bartók-, Škampa- und Smetana-Quartetts.
Überdies hatte er das Privileg, bei den Encounters in Köln und Jerusalem Unterricht bei dem angesehenen Geiger und Pädagogen Isaac Stern zu haben.
2005 bis 2008 studierte er an der Hochschule der Künste Bern (Schweiz) bei Benjamin Schmid.
2004–2024 war er 1. Konzertmeister des RTV Symphonie Orchesters Slovenia und seit 2013 Gast-Konzertmeister des China National Sinfonie Orchesters. Als Solist und Konzertmeister trat er mit Orchestern wie dem RTV Sinfonie Orchester Slovenia, RSO Wien, OSPA Orquesta Asturias, Bruckner Orchester Linz, Kärntner Sinfonie Orchester, Salzburger Orchester Solisten, Domorchester Wien, Camerata Hamburg, Ensemble Dissonance, Yamanashi Sinfonie Orchester, dem Pannonischen Philharmonie Orchester, der Camerata Novi Sad, dem Vojvodina Sinfonie Orchester, dem Orquestra Sinfónica de Navarra und dem Orchestre de Picardie Amiens auf.
Er spielt eine Violine Dominicus Montagnana sub signum Cremonae Venetiis 1727, eine Leihgabe der Österreichischen Nationalbank.


Benjamin Ziervogel
Konzertmeister, 1. Violine
Bojan Glušica, Violine
Bojan Glušica (Novi Sad, 1977) schloss sein Violinstudium an der Kunstakademie in Novi Sad unter der Leitung von Prof. Irina Yashvili mit dem Master ab. Während seiner Ausbildung nahm er an Meisterkursen renommierter Pädagogen (Marina Yashvili, Ilya Grubert) teil.
Derzeit ist er Mitglied der ersten Violinen im Opernorchester des Serbischen Nationaltheaters in Novi Sad.
Als Konzertmeister des Vojvodina-Sinfonieorchesters (2012–2025) arbeitete er mit renommierten Dirigenten und Solisten im In- und Ausland zusammen.
Er ist einer der Konzertmeister des Kammer-Streichorchesters Camerata Novi Sad. Als Teil dieses Ensembles nahm er an zahlreichen Aufführungen und Festivals teil (BEMUS, NOMUS, SOMUS sowie Konzerte im ganzen Land und regionale Auftritte in Slowenien und beim Ohrid-Sommerfestival in Nordmazedonien).
Er ist aktiv an Studioaufnahmen beteiligt. Als Mitglied von Khachatur Almazians Orchester wirkte er am Projekt zur Aufführung und Aufnahme des Soundtracks für den Film „On the Milky Road“ unter der Regie von Emir Kusturica (2016) mit.
Als Mitglied des No Borders Orchestra wirkte er an der Aufnahme der CD „The Opening“ für Universal Music GmbH Österreich und die Deutsche Grammophon (2015) mit.


Bojan Glušica
2. Violine
Jožef Bisak, Bratsche
Jožef Bisak schloss sein Studium der Bratsche an der Akademie der Künste in Novi Sad ab. Seit 2006 ist er Solobratschist des Opernorchesters des Serbischen Nationaltheaters in Novi Sad.
Im Jahr 2015 gewann er das Vorspiel um die Stelle des Solobratschisten beim RTV Slowenien Sinfonieorchester.
Derzeit ist er Dozent für Kammermusik an der Fakultät für Musikkunst in Belgrad und Mitglied des Acies-Quartetts (Österreich).
Als Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker trat er bei zahlreichen internationalen Festivals auf und gab zahlreiche Konzerte in ganz Europa und Asien.
Seine Aufnahmen erschienen bei Deutsche Grammophon/Universal Music, Gramola (Wien) und NMC Recordings (London) und erhielten internationale Anerkennung und Auszeichnungen, darunter den renommierten Supersonic Award.


Jožef Bisak
Bratsche
Rupert Schöttle, Violonchello
Nach seinen Studien in Salzburg und Wien war Rupert Schöttle neben seiner kammermusikalischen Tätigkeiten mehr als 30 Jahre freier Mitarbeiter im Orchester der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern tätig, wo er unter den größten Dirigenten spielen durfte (von Karajan bis Thielemann). Von Georg Solti wurde er als Gründungsmitglied in das World Orchestra for Peace berufen. Der „schreibende Cellist“ hat elf Bücher publiziert und bespielt seinen Podcast mit dem Titel „Extrem gelebt, Große Leben, die bleiben“.


Rupert Schöttle
Violoncello
Franco Alejandro Hernández Parischewsky, Kontrabass
Der chilenische Kontrabassist Franco Alejandro Hernández Parischewsky, geboren 1994, begann seine musikalische Ausbildung bei dem aus Salzburg stammenden Kontrabassisten Werner Lindl in Concepción, Chile. Dieser ermutigte ihn, ein Studium in Österreich zu beginnen.
An der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien studierte er bei Prof. Jan Georg Leser (Wiener Philharmoniker) und schloss dort 2018 sein Bachelorstudium sowie 2020 die Künstlerische Prüfung des Masterstudiums mit Auszeichnung ab.
Ergänzend studierte er 2023/24 an der Hochschule für Musik Würzburg bei dem renommierten Solisten, Kammermusiker und Pädagogen Prof. Dominik Wagner, der heute an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien lehrt.
Die bedeutendste Orchestererfahrung sammelte er durch die Orchesterakademie des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich sowie durch Zeitverträge und Aushilfen bei den Wiener Symphonikern, der Wiener Staatsoper, den Grazer Philharmonikern und der Staatsphilharmonie Nürnberg. Von Januar 2025 bis März 2026 war er Stellvertretender Stimmführer der Pilsner Philharmoniker (Tschechische Republik).
Seine künstlerische Weiterbildung vertiefte er in Meisterkursen unter anderem bei Sławomir Grenda (Solokontrabassist der Münchner Philharmoniker) in der Grafenegg Academy, bei Herbert Mayr, Christoph Wimmer und Ödön Rácz (Solokontrabassisten der Wiener Philharmoniker) in der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker sowie bei Prof. Miloslav Jelinek, Petr Vašinka und Marek Švestka im Rahmen der “Double Bass Convention” der Janáček Akademie in Brünn.


Franco Alejandro Parischevsky
Kontrabass
Maria Fedotova, Flöte
Maria Fedotova, Absolventin des St. Petersburger Konservatoriums und seit ihrem 19. Lebensjahr Soloflötistin in Vladimir Fedosejews »Großes Tschaikowsky Symphonieorchester« in Moskau, verbindet gekonnt eine umfangreiche Solokarriere mit ihrer Orchestertätigkeit. Sie ist Duo- und Kammermusikpartnerin von Gidon Kremer, AlexanderRudin, Juri Baschmet, Tatjana Grindenko und vielen anderen, ständiger Gast in Lockenhaus und nicht wegzudenkendes Mitglied der »Kremerata Baltica«, sowie Solistin unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Valerij Gergiew, Vladimir Fedosejew, Teodor Currentsis und anderen. KomponistInnen aus aller Welt haben Maria Fedotova Werke gewidmet, die im Jahr 2009 von der Idee begeistert ist, zu Roland Freisitzers »flute quartet« weitere Werke von jungenösterreichischen Komponisten zu bestellen und ein Konzertprogramm mit zeitgenössischen Flötenquartetten zu erstellen. Die neu entstandenen Werke von Alexander Wagendristel, Thomas Bartosch, Thomas Heinisch und Norbert Sterk werden im gleichen Jahr im Arnold Schönberg Center durch Maria Fedotova und das Ensemble Reconsil uraufgeführt.


Maria Fedotova
Flöte
Josef Bednarik, Oboe
Josef Bednarik wurde am 26. August 1964 in eine Musikerfamilie hineingeboren — der Vater war Posaunist und leitete einst die Peterdorfer Musikanten!
Nach den Sängerknaben vom Wienerwald begann er Oboe zu spielen, sowie die Hintergründe der Kompositionstechniken näher zu beleuchten, worauf sich die jeweiligen Musikstudien anschlossen. Bereits während der Studienzeit spielte er im Kurorchester Bad Hofgastein, mit 21 begann sein Engagement im Orchester der Volksoper Wien.
Er gründete unter anderem (1997) die Wiener Oboengesellschaft, der er seit Gründung als Präsident dient, und seine Leidenschaft erstreckt sich außerhalb der Musik auf die Eisenbahn. Dies manifestiert sich in einer Ausbildung zum Zugsbegleiter und als Kassier (und Gründungsobmann) des Vereins Kaltenleutgebner Bahn.


Josef Bednarik
Oboe
Hannah Stöger, Klarinette
Hannah Stöger, geboren in Salzburg, studierte Klarinette sowie Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Weitere künstlerische Impulse erhielt sie als Erasmusstudentin an der Musikhochschule Lübeck bei Sabine Meyer. Derzeit setzt sie ihre künstlerische Ausbildung an der Universität der Künste Berlin bei François Benda fort.
Als Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland, unter anderem beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Salzburger Kammermusikfestival sowie bei den Musiktagen Mondsee.
Sie ist Substitutin im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Stipendiatin der Stiftung Live Music Now Wien und musiziert regelmäßig mit renommierten Ensembles wie dem Diogenes Quartett, dem Brompton Quartett und dem Ensemble Ultreia.
Im Jahr 2020 gründete sie das MondKlang Ensemble, mit dem sie eine Konzertreihe mit innovativen Konzertformaten ins Leben rief. Darüber hinaus widmet sie sich verstärkt der Komposition neuer Werke für Klarinette. 2025 wurde ihre erste Komposition „Zen“ für Klarinette und Streichorchester/Quintett in Wien uraufgeführt.


Hannah Stöger
Klarinette
Prof. Maximilian Feyertag, Fagott
Geboren 1965 erhielt er seine erste musikalische Ausbildung im 6. Lebensjahr an der Oboe bei Prof. Otto Kuttner am damaligen Prayner Konservatorium!
Mit 14 wechselte er zum Fagott an die MDW Universität für Musik und darstellende Kunst Wien zu Prof. Camillo Öhlberger. Weitere Studien führten ihn zu Prof. Michael Werba, Prof. Stepan Turnovsky und Prof. Milan Turkovic.
1987 wurde er ins Brucknerorchester Linz engagiert und ein Jahr später im März 1988 an die Wiener Volksoper, wo er seit 1995 als Solofagottist tätig ist.


Maximilian Feyertag
Fagott
Joseph Xavier Graney, Horn
Joseph Xavier Graney ist ein amerikanischer Wienerhornist. Sein Bachelorstudium absolvierte er an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) bei Univ.-Prof Gerhard Kulmer und ist nun im Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) in der Klasse von Univ.-Prof. Thomas Jöbstl. Konzertengagements führten ihn zu verschiedensten namenhaften Opernhäusern und Orchestern wie dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, Tonkünstler Orchester Niederösterreich oder der Wiener Volksoper. Derzeit ist er in Wien tätig und wirkt in diesem Opernprojekt als Hornist mit.


Joseph Xavier Graney
Horn
Zsófia Lili Orbán
Zsófia Lili Orbán entdeckte bereits in ihrer frühen Kindheit ihre Begeisterung für das Theater und insbesondere für das Musiktheater. Heute bewegt sie sich an den Schnittstellen von Szenischer Gestaltung, Kostümbild, Schauspiel und Tanz und entwickelt ihre künstlerische Praxis in unterschiedlichen Formen des Theatermachens weiter. Parallel dazu widmet sie sich ästhetischen Fragestellungen und absolviert derzeit ein Masterstudium der Ästhetik in Budapest.
2022/23 war sie Stipendiatin der Jungen Akademie der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Darstellende Kunst. Im Jahr 2024 inszenierte sie dort die Uraufführung des experimentellen Musiktheaterstücks Vergessen. Vergessen. Vergessen? basierend auf dem KZ-Oratorium nach János Pilinszky.
Prägende Erfahrungen sammelte sie im Rahmen mehrerer Praktika am Theater in der Josefstadt, an der Oper Chemnitz sowie an der Deutschen Oper Berlin. 2026 war sie in Veit-Jacob Walters Inszenierung Beschreibung eines Kampfes nach Franz Kafka am Theater in der Josefstadt als Schauspielerin zu sehen.


Zsófia Lili Orbán – Regieassistenz und Kostüm
mehr erfahren →
Termine 2025
- Freitag, 29. August, 20.00 Uhr (Premiere)
- Samstag, 30. August, 19.00 Uhr
- Sonntag, 31. August, 17.00 Uhr (Nachmittagsvorstellung)
- Donnerstag, 4. September, 20.00 Uhr
- Freitag, 5. September, 20.00 Uhr
- Samstag, 6. September, 20.00 Uhr (Dernière)
Veranstaltungsort:
Heunburg Musiktheater
Heunburg 1, 9111 Haimburg/Völkermarkt
- Parterre Vorverkauf: € 89,00
(mit Sitzplatzreservierung) - Galerie Vorverkauf: € 69,00
- Abendkasse Parterre/Galerie: € 95,00/€ 75,00
